„Ein Freund, ein guter Freund – das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, auch wenn die ganze Welt zusammenfällt.“ (1) und „Kinomann. Von einem der einfach weitermacht“ (2) – zwei Gedanken von ganz vielen, wenn wir an Thomas Erler denken. Was für ein außergewöhnlicher Mensch und was für ein Verlust für uns alle. Tacheles, die Kino-5-Reihe, Kino auf dem Weihnachtsmarkt und bei den Sommernächten, sein Kinopolis, aber auch Lokalpolitik, Kandidat für Freiberg für alle (Ffa), Mitglied im Kulturausschuss, CSD, Streckenposten beim Mittsommerlauf, Demos für die Verteidigung der Demokratie, kulturelle Teilhabe und so vieles mehr. Immer und überall hilfsbereit zur Stelle, und selbst in schwierigen Situationen war immer Verlass auf Thomas. Immer und überall klare Haltung in den wichtigen Fragen unserer Zeit. Einsatz, Rückgrat, kein Wegducken und ganz viel Empathie und Menschlichkeit – so behalten wir Thomas in Erinnerung. Er wird fehlen und eine schmerzhafte Lücke hinterlassen, aber wir werden uns dafür einsetzen, dass sein großes Lebenswerk jetzt nicht abrupt endet – und uns in seinem Sinne weiter für seine und unsere Werte engagieren.
(1) aus dem UFA-Film „Die Drei von der Tankstelle“ (1930), Musik: Werner R. Heymann, Text: Robert Gilbert
(2) Dokumentation über den dienstältesten mobilen Filmvorführer Deutschlands von Matthias Ditscherlein


















